WAS IST ANTIBIOTIKARESISTENZ?

Bakterien können Menschen und Tiere krank machen. Das nennt man eine Infektion. Manchmal werden Antibiotika benötigt, um eine solche Infektion zu bekämpfen. Werden Antibiotika aber zu oft eingesetzt, gewöhnen sich die Bakterien an das Medikament und es zeigt keine Wirkung mehr. Infolgedessen wird es in Zukunft nicht mehr so einfach sein, Infektionen zu bekämpfen. Leicht zu behandelnde Krankheiten, wie Blasenentzündung oder die Genesung nach einer Knieoperation, können dann lebensbedrohlich werden. Auch der falsche Einsatz von Antibiotika, wenn diese überhaupt nicht notwendig sind, stellt ein Problem dar und kann zu Resistenzen führen.

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WIE KANN MAN (RESISTENTE) BAKTERIEN BEKOMMEN?

(Resistente) Bakterien verbreiten sich auf vielfältige Weise, beispielsweise durch direkten Kontakt mit Tieren oder Menschen, im Krankenhaus oder auf Reisen. Eine Übertragung ist vermutlich auch über Lebensmittel möglich, wenn beispielsweise jemand (nicht durchgegartes) Fleisch von Tieren isst, die resistente Bakterien in sich trugen.

WAS KANN ICH TUN?

  • Nimm Antibiotika nur ein, wenn dein Arzt sagt, dass dies notwendig ist. Wende dich also immer zuerst an einen Arzt, auch wenn du im Ausland bist.
  • Nimm die vorgeschriebene Menge täglich und zur richtigen Zeit ein. Überspringe keine Einnahme.
  • Beende eine Antibiotikakur niemals auf eigene Faust. Eine vorzeitige Beendigung ist manchmal möglich, konsultiere jedoch zuerst einen Arzt.
  • Verwende keine Antibiotika-Reste oder Antibiotika von anderen. Bei jeder Infektion muss ein Arzt beurteilen, ob eine Antibiotikakur notwendig ist, welche Antibiotika geeignet sind und wie lange die Kur dauern soll.
  • Wasch dir nach jedem Toilettengang immer die Hände.
  • Wasch deine Hände vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen.
  • Wasch deine Hände nach dem Kontakt mit einem Haustier.

WAS UNTERNIMMT DIE BUNDESREGIERUNG GEGEN ANTIBIOTIKARESISTENZ?

Das Problem der Antibiotikaresistenz ist sehr vielschichtig. Die deutsche Bundesregierung ergreift zusammen mit den zuständigen Experten Maßnahmen in allen Bereichen, in denen die menschliche Gesundheit durch (resistente) Bakterien bedroht ist. Weitere Informationen dazu findest du hier.

SETZ AUCH DU EIN ZEICHEN GEGEN ANTIBIOTIKARESISTENZ Zeig auch du, dass du gegen die zunehmende Antibiotikaresistenz kämpfst.
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EURHEALTH-1HEALTH PROJEKT

Das Projekt „EurHealth-1Health – Euregional Prevention Against Antibiotic Resistance and Infections“ zielt auf eine der größten Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung: Die Vermeidung von lebensgefährlichen Infektionen mit besonders resistenten Bakterien. Hierfür muss in der gesamten Entstehungskette der Antibiotikaresistenz angesetzt werden. Das ist lediglich mithilfe eines integrierten „1Health“-Konzepts möglich: Die Gesundheit von Mensch und Tier hängt unmittelbar zusammen und wird von der Umwelt mitbestimmt. Gerade bei Infektionskrankheiten wird deutlich, dass die Gesundheit von Mensch und Tier miteinander verbunden ist: Probleme mit denselben besonders resistenten Mikroorganismen und die damit verbundenen Antibiotikaresistenzen treten sowohl bei Menschen als auch Tieren auf. Die Anwendung von Antibiotika bei Menschen und Tieren führt dazu, dass Antibiotika in Kanalisationssysteme und Oberflächengewässer gelangen und dort die Existenz von antibiotikaresistenten Bakterien erhöhen. Eine grenz- und sektorübergreifende Kooperation ist deshalb äußerst wichtig. Das haben auch die niedersächsische, nordrhein-westfälische und niederländische Regierung erkannt, die alle die Bedeutung dieses Themas unterstreichen. In den genannten (Bundes-)Ländern wird auf die Prävention von Antibiotikaresistenzen, die Vermeidung von Infektionen durch besonders resistente Bakterien und auf intersektorale Zusammenarbeit im Rahmen von grenzüberschreitenden „1Health“-Initiativen gesetzt. Fachleute aus Human- und Tiermedizin in beiden Ländern bündeln in diesem Projekt ihre Expertise, fördern die sektorübergreifende Ausbildung und arbeiten gemeinsam am Erhalt und der Verbesserung der öffentlichen Gesundheit.

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Das EurHealth-1Health Projekt wird im Rahmen des INTERREG Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union sowie die folgenden Institutionen finanziell unterstützt:
 
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